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  Daniel Kahn & The Painted Bird - Lost Causes

CN10081     € 15,99        Warenkorb 

Datum der Veröffentlichung: 30.11.10

Label: Oriente

 

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Daniel Kahn & The Painted Bird
Lost Causes

Daniel Kahn & the Painted Bird - Lost Causes erhält Jahrespreis der Schallplattenkritik

KAPELYE
Daniel Kahn: Gesang, Akkordeon, Klavier, Gitarren, Ukulele, Banjo, Bass Drum, Mundharmonika, Lili Marleen Music Box, Spielzeugklavier Hampus Melin: Schlagzeug, Perkussion, Poyk
Michael Tuttle: Kontrabass
Jake Shulman-Ment: Geige, Gesang [Klezmer Bund, Arbetsloz]
Michael Winograd: Klarinetten, Klavier [Inner Emigration], Bläserarrangements
Dan Blacksberg: Posaune, Bläserarrangements
Paul Brody: Trompete, Flügelhorn
Vanya Zhuk: Gitarre [In Kamf, Arbetsloz, Cohen], Gesang [Klezmer Bund, In Kamf]
Tine Kindermann: Gesang, Singende Säge [Lili Marleen]

CHORUS:
Michael Alpert [Klezmer Bund, Arbetsloz, Sunday, Vemen]
Psoy Korolenko [Klezmer Bund]
Sarah Gordon [Klezmer Bund, A Miller's Tears]
Sasha Lurje [Klezmer Bund, Avreml, Arbetsloz]
Dina Gidon [Klezmer Bund, Avreml, Arbetsloz]
Lyuba Ponkina [Klezmer Bund, Avreml, Sunday]
Adrienne Cooper [Klezmer Bund, Arbetsloz, Sunday]
Lorin Sklamberg [Klezmer Bund, Sunday, Vemen]
Benjy Fox-Rosen [Klezmer Bund, Arbetsloz, Sunday, Vemen]
Geoff Berner [Klezmer Bund] and the venerable Pete Sokolow [Klezmer Bund]

Produziert von Colin Bass (bei Camel spielte er einmal -erraten!- den Bass, und als Saba Haba's Mustapha war er Mitglied der legendären 3-Mustapha-3 und später famoser Radio Multikulti-Moderator

Mit der freundlichen Unterstützung der Berliner Kulturverwaltung

Aufgenommen von Reiner Lehmann im DerART Studio, Berlin- Marzahn/DE im Februar 2010

Mischung und Overdubs: Colin Bass im Kartini Studio, Berlin/DE

Gemastert von Andreas Balaskas, Masterlab Studios Berlin/DE

Zusätzliche Gesangsaufnahmen:
Ross Bonnadonna, Wombat Studios, Brooklyn/USA im Mai 2010

Format: 6-seitiges Digipack mit 20-seitigem Booklet


Daniel Kahn sagt: »Ich stamme aus Detroit, einer Arbeiterstadt. Ich liebe Songschreiber wie Woody Guthrie und Bob Dylan. Und eben die jiddischen Arbeiterlieder. Über einen Arbeitslosen in den USA heute kann ich ein Lied singen, das vor einhundert Jahren in Minsk geschrieben worden ist. Es paßt immer noch. Mich interessieren die jiddischen Lieder, die politisch sind. Aber ich habe auch schon Sympathy for the Devil von den Rolling Stones ins Jiddische übersetzt. Man könnte sagen, ich mache eine Art jiddisches Punk-Kabarett. Meine Themen: Kritik an Nationalstaaten, globalisierte Identitäten, Remix von Traditionen - Sauerstoff für den langen Atem des Jiddischen.« (Daniel Kahn in der Neuen Zürcher Zeitung) [ aus http://www.facebook.com/event.php?eid=116044891797659 ]

Daniel Kahns Musik firmiert zwar unter dem Oberbegriff "Klezmer", aber das tut beispielsweise die von Giora Feidman auch. Und dennoch trennen die beiden Welten. Feidman bedient die konservativ-museale Klientel, Daniel Kahn spielt den Straßen­klezmer: erdig, kompromisslos, politisch, radikal. "Nicht an das gute Alte anknüpfen, sondern an das schlechte Neue" ist das Motto, unter dem dieses Album steht. Hier kommen Punk und Folk zusammen, hier treffen sich Arbeiter- bzw. Barrikadenlieder und jiddische Protestsongs. Aber auch Lieder über seine Wahlheimat Berlin. "Görlitzer Park" ist beispielsweise eine hinreißend romantische Ode an die Stadt, "Lili Marleyn" eine gefühlvoll-melancholische Coverversion in bestem Jiddisch, "Denn wovon lebt der Mensch?" eine hintersinnige Bert Brecht/Kurt Weill Adaption und "Vi Azoy?" eine ergreifende Geschichte aus dem Juden-Ghetto Wilna anno 1943.

Daniel Kahn spielt also einen offensiven Klezmer, begreift sich als Moralist und Anarchist zugleich. Im Kaffee Burger zu Berlin-Mitte ist er oft anzutreffen, und damit ist auch klar, woher und wohin der Wind weht. "Freigeistige künstlerische Arbeit im Sinne der politischen Revolution" klingt zwar etwas geschwollen, trifft aber durchaus den Kern von Kahns Gesinnung. "Lost Causes" ist voll von "sozialer Kompetenz und subversiver Kraft" (Journal Frankfurt). Sollte man sich in jedem Falle zulegen! [aus der sehr guten Webseite http://www.sound-and-image.de/review_1231.htm ] »Wenn es um abgefahrene Klezmer-Musik geht, waren die Musikanten aus den USA schon immer weit vorne. Auch Daniel Kahn aus Detroit gehört zu der Kaste jiddischer Musik-Agitatoren. Natürlich spielt er wieder eine »explosive Mischung aus Klezmer, radikalen jiddischen Songs, politischem Kabarett und Punk Folk«, aber eben: »Verfremdungsklezmer«! Nicht zufällig findet sich auch auf dem neuen Album wieder Musik von Brecht/Eisler, politische Musik der 20er und 30er Jahre, historische linke jüdische Musik, die Kahn ausgegraben hat

Im legendären Berliner Kaffee Burger hat Maik Brüggemeyer die Band gesehen und im Rolling Stone 3/2010 eine große Rezension geschrieben:»...zu den Klängen einer Spieluhr: >Lili Marleen<- auf Jiddisch! Eine subversive Finte, die dem Russendisko-geschulten Publikum wohl entgeht. Es sind junge Menschen, schöne Menschen, einige mit allerhand Metall im Gesicht. (....) Nach und nach betreten Bass, Klarinette, Fiddle, Posaune und Pauke die Bühne. Über Brechts Frage »Wovon lebt der Mensch?« eröffnet die Band ihr hintersinniges Tanzvergnügen. Alles hopst und trinkt und Kahn singt von Revolution, Whiskey und Zion, innerer Emigration und Parasitentum. Am Ende steht das jiddische Volkslied >Dem Milners Trern<. Man kennt es aus dem Coen-Brothers-Film >A Serious Man< und manch älterer im Publikum noch von seiner Lieblings-Zupfgeigenhansel-LP »Jiddische Lieder». Daniel Kahn, Moralist und Anarchist zugleich, meint alles ernst.« [schreibt KLAUS HALAMA in http://venyoo.de/Wien/s402668-daniel-kahn-the-painted-bird ]

Pressestimmen:
»Das ungebärdige Kontaktgenie Kahn holt sich aus dem quirligen Pool aufgeschlossener Musiker in Berlin, was zu seiner Gruppe »The Painted Bird« passt und macht eine wütende,zärtliche, verrückte, punkige, freejazzige, aber immer in der Folklore der kyrillisch schreibenden Welt und ihrer Nachbarn grundierte Kommune-Musik, wie es sie --vor allem was die literarischen Quellen anbelangt-- so noch nie auf einer Klezmer-CD gegeben hat.« (Ulrich Olshausen, FAZ)

»Daniel Kahn & The Painted Bird sind dem Klezmer, was die Pogues dem Folk waren: Sie versetzen die Tanzmusik der osteuropäischen Schtetl mit einer ordentlichen Portion Punk.« (Die Zeit)

»Daniel Kahns Album ist ein grandioser, wahrlich europäischer Alternativ-Entwurf zum etwas zweifelhaften Genre des Folk-Punks. « (Detlef Kinsler, Journal Frankfurt)


Daniel Kahn & The Painted Bird LIVE erleben:

Tourdaten Jan 2011:
20.01.11, Berlin, Festsaal Kreuzberg
21.01.11, Geislingen, Rätschenmühle
23.01.11, Salzburg, jazzit (17.00 Uhr!)
24.01.11, Zürich, El Lokal
25.01.11, München, Substanz
26.01.11, Mannheim, Alte Feuerwache
27.01.11, Frankfurt, Brotfabrik
28.01.11, Leipzig, Nato
03.02.11. Hamburg, Fabrik
04.02.11, Hannover, Cafe Glockensee
05.02.11, Gent, Handelsbeurs
09.04.11, Ettlingen, Nachtcafé im Ettlinger Schloss

Info on Facebook

Info on YouTube

Rubrik: Klezmer

 

 Tracks 
 

01

Avremil the Filcher / Avremil der Marvikher

05:27

Sound  

02

Vemen veln mir dinen ?

01:18

Sound

03

Sunday after the War

05:47

Sound

04

March of the Jobless Corps/ Arbetslozer Marsh

03:48

Sound

05

In Kamf

02:22

Sound

06

Vi azoy ?

04:46

Sound

07

Inner Emigration

06:04

Sound

08

Denn wovon lebt der Mensch ?

03:53

Sound

09

Lili Marleyn, Fartaysht

03:15

Sound

10

Görlitzer Park

04:39

Sound

11

Zeyde Cohen [medley]

03:55

Sound

12

Klezmer Bund

03:53

Sound

13

A Miller's Tears

04:22

Sound
 
 
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